Die Grundidee asiatischer und besonders der japanischen Gartengestaltung liegt darin, auf relativ kleinem Raum ganze Landschaften in idealisierter Form nachzugestalten.

Japangärten mit Ihren Felsen, Wasser und dezenter Bepflanzung überzeugen durch ihre Einfachheit bzw. der Beschränkung auf das Wesentliche.

Im Japangarten spielen Licht, Schatten, Bewegung, Wind, Standhaftigkeit und sanfte Melancholie eine große Rolle. Sie sind Ausdruck tiefer Bewunderung zu unserer Erde.

Der japanische Garten verweigert sich oftmals einem schnellen Verständnis, denn er ist viel mehr als nur eine malerische Anordnung von Steinen, Wasserläufen und Gehölzen. Er soll die Sinne des Besitzers und Betrachters beglücken, seine Seele immerzu als Lebensaufgabe fordern und wie ein erhabenes Rätsel wirken.

Sind es nicht deshalb weltweit die ältesten, aber gleichzeitig auch wichtigsten Gärten, weil man erkennt, dass hier die Themen Ruhe, Entspannung und Gleichklang mit der Natur verstanden wurden? Ein Japangarten ist ein Ort der Erholung, eineTankstelle für Seele und Geist.